Sequenzplaner für Yoga-Lehrer:innen
Yogastunden strukturiert planen, entwickeln und reflektieren
Mein “Why” hinter dem Sequenzplaner
Eine Yogastunde zu unterrichten bedeutet mehr, als eine Reihe von Asanas aneinanderzufügen. Eine gute Klasse hat einen roten Faden. Sie hat eine Intention. Sie hat eine klare energetische Entwicklung. Und sie entsteht selten zufällig.
Viele Yogalehrer:innen investieren gerade am Anfang unglaublich viel Zeit in die Vorbereitung ihrer Klassen. Man sammelt Ideen, schreibt Sequenzen auf lose Zettel, probiert Dinge aus, verwirft sie wieder und merkt irgendwann: Ohne Struktur geht vieles verloren.
Der Sequenzplaner Flow & Grow ist aus genau dieser Realität entstanden.
Als Werkzeug aus der Praxis – für Lehrer:innen, die ihre Klassen bewusst vorbereiten, entwickeln und über längere Zeit reflektieren möchten.
Worum es hier geht.
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Warum ich diesen Sequenzplaner entwickelt habe.
Über die Jahre wurde ich immer wieder gefragt, wie ich meine Klassen vorbereite. Viele Lehrer:innen haben meine strukturierten Vorlagen gesehen und wollten wissen, wie ich Sequenzen plane, ohne mich in Details zu verlieren oder Stunden unnötig zu kompliziert zu machen. Gerade am Anfang passiert oft das Gegenteil: Neue Lehrer:innen investieren extrem viel Zeit in ihre Vorbereitung – und verlieren sich dabei in zu vielen Ideen, zu komplexen Sequenzen oder zu vielen Asanas in einer einzigen Stunde.
Der Sequenzplaner ist aus dem Wunsch entstanden, hier eine klare, einfache Struktur zu schaffen.
Ein Werkzeug, das hilft:
- Klassen systematisch vorzubereiten
- Sequenzen festzuhalten
- Ideen zu sammeln
- Unterricht langfristig weiterzuentwickeln -
Zwei Varianten des Sequenzplaners.
Der Sequenzplaner existiert aktuell in zwei Versionen.
Flow & Grow – Yogaklasse Sequenzplaner
Ein allgemeiner Sequenzplaner für Yoga-Lehrer:innen verschiedenster Stile, die ihre Klassen strukturierter vorbereiten und dokumentieren möchten.
Sequenzplaner für Yogaklassen im Anusara Yogastil
Diese Version richtet sich speziell an Lehrer:innen, die im Anusara-Kontext unterrichten oder sich an dieser Art der Sequenzierung orientieren. Sie integriert zusätzliche Elemente, die in der Planung einer Anusara-Klasse eine Rolle spielen.
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Was beide Sequenzplaner gemeinsam haben.
Ein kurzer Inputteil
Zu Beginn wird erklärt, wie Yogastunden strukturiert aufgebaut werden können. Dieser Teil dient als Erinnerung an Inhalte, die viele Lehrer:innen aus ihren Ausbildungen kennen – und als Orientierung für die eigene Planung.Der Sequenzplaner selbst
Im Hauptteil des Buches können Yogaklassen Schritt für Schritt vorbereitet werden. Die Templates helfen dabei, Gedanken zu ordnen, einen klaren Aufbau zu entwickeln und die Stunde als Ganzes zu sehen.Ein Arbeitsbuch für die eigene Praxis als Lehrerin
Die Seiten können nicht nur zur Planung, sondern auch zur Reflexion genutzt werden. Viele Lehrer:innen schauen nach einer Klasse noch einmal auf ihre Notizen und überlegen:- Was hat gut funktioniert?
- Wo hat sich die Sequenz stimmig angefühlt?
- Was würde ich beim nächsten Mal verändern?Auf diese Weise entsteht mit der Zeit eine persönliche Sammlung von Klassen, Erfahrungen und Ideen. Der Sequenzplaner wird so zu einer Art Archiv der eigenen Unterrichtsentwicklung.
Das “Wie?” ist entscheidend.
Gute Yogastunden entstehen selten zufällig. Sie entstehen durch Erfahrung, Beobachtung und eine bewusste Vorbereitung.
Wie gute Yogaseqenzen entstehen.
Viele Yogastunden wirken von außen leicht und selbstverständlich.
Als wäre die Abfolge der Asanas einfach „passiert“. In Wirklichkeit steckt hinter guten Klassen meistens eine Menge Erfahrung, Beobachtung und Vorbereitung. Gerade am Anfang verbringen viele Yogalehrer:innen sehr viel Zeit damit, ihre Stunden zu planen. Das ist völlig normal – und eigentlich auch etwas sehr Gutes.
Was ich allerdings häufig sehe: Die Vorbereitung wird unnötig kompliziert. Zu viele Ideen. Zu viele Asanas. Zu viele Richtungswechsel.
Man versucht, alles unterzubringen, was man jemals gelernt hat. Und am Ende entsteht eine Stunde, die sich eher wie ein Sammelsurium an Übungen anfühlt als wie eine klare Sequenz.
Eine gute Yogastunde braucht oft weniger. Weniger Asanas. Weniger Komplexität. Dafür mehr Klarheit. Eine klare Idee, wohin sich die Stunde entwickelt. Einen nachvollziehbaren energetischen Aufbau. Und Übergänge, die Sinn ergeben.
Sequencing ist eine Fähigkeit
Sequenzierung ist nichts, was man einmal in einer Ausbildung lernt und danach automatisch beherrscht. Sie entwickelt sich über Zeit.
Durch:
Beobachtung
Unterrichtserfahrung
Anpassungen
und viele Stunden auf der Matte – als Lehrerin und als Praktizierende.
Am Anfang hilft eine klare Struktur enorm. Nicht, weil man sich daran sklavisch halten muss. Sondern weil sie Orientierung gibt. Wenn der Aufbau einer Stunde einmal klar ist, wird vieles einfacher:
Übergänge werden logischer
der Fokus der Stunde wird deutlicher
und die Klasse fühlt sich für die Teilnehmer:innen stimmiger an.
Vorbereitung bedeutet nicht Starrheit
Ein häufiger Irrtum ist die Vorstellung, dass Planung automatisch bedeutet, dass eine Stunde starr wird. Das Gegenteil ist meistens der Fall. Wenn ich weiß, wohin sich eine Klasse entwickeln soll, kann ich während der Stunde viel freier reagieren.
Ich kann:
Übungen austauschen
länger bei etwas bleiben
Dinge vereinfachen oder intensivieren
ohne den roten Faden zu verlieren. Die vorbereitete Sequenz ist dabei kein starres Skript. Sie ist eher wie eine Landkarte. Und manchmal nimmt man unterwegs einen anderen Weg.
Warum ich Sequenzen aufschreibe
Auch heute noch schreibe ich meine Klassen häufig auf. Nicht, weil ich sie während der Stunde Wort für Wort ablese. Sondern weil das Aufschreiben mir hilft, die Stunde wirklich zu durchdenken.
Die Sequenz liegt vor der Klasse vor mir. Ich sehe den Aufbau. Ich sehe die Übergänge.
Und selbst wenn sich während der Stunde vieles verändert, ist diese Vorbereitung für mich ein wichtiger Teil meiner Arbeit. Ich bin der Meinung, dass unsere Schüler:innen es verdienen, dass wir uns Gedanken über den Aufbau einer Stunde machen.
Wie der Sequenzplaner aufgebaut ist
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Ein kurzer Inputteil
Zu Beginn des Buches gibt es einen kompakten Einführungsteil. Dieser Abschnitt fasst wichtige Elemente der Yogaklassenplanung zusammen und dient vielen Lehrer:innen als eine Art kleines Nachschlagewerk. Gerade nach der Ausbildung kann es hilfreich sein, zentrale Prinzipien noch einmal übersichtlich vor Augen zu haben.
Der Inputteil erinnert an Dinge wie:
- den grundlegenden Aufbau einer Yogastunde
- die Entwicklung einer Sequenz über verschiedene Phasen
- den Zusammenhang zwischen Thema, Intention und Bewegung
- die Idee einer Peak Pose, auf die sich eine Stunde schrittweise vorbereitetGerade die Arbeit mit einer Peak Pose kann eine Klasse klar strukturieren. Statt viele einzelne Übungen aneinanderzureihen, entwickelt sich die Stunde Schritt für Schritt auf eine zentrale Haltung oder ein bestimmtes Bewegungsmuster hin.
Das hilft nicht nur Lehrer:innen bei der Planung, sondern macht auch für Teilnehmer:innen den roten Faden einer Stunde spürbarer.
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Der Sequenzplaner selbst
Der Hauptteil des Buches besteht aus strukturierten Templates zur Planung von Yogaklassen. Diese Seiten sind so gestaltet, dass sie den gesamten Ablauf einer Stunde übersichtlich erfassen können. Beim Planen einer Klasse lassen sich dort zum Beispiel festhalten:
- Thema oder Intention der Stunde
- Fokus der Praxis
- mögliche Peak Pose oder Schwerpunkt der Klasse
- Aufbau der Sequenz
- Übergänge zwischen den einzelnen Abschnitten
- Variationen oder Anpassungen für unterschiedliche LevelViele Lehrer:innen nutzen diese Seiten zunächst vor der Stunde zur Vorbereitung. Die Gedanken werden klarer, der Aufbau der Klasse wird sichtbar und die Sequenz bekommt eine nachvollziehbare Struktur.
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Planung und Reflexion
Der Planer kann aber auch über die eigentliche Vorbereitung hinaus genutzt werden. Gerade in den ersten Jahren als Yogalehrer:in kann es sehr hilfreich sein, nach einer Klasse noch einmal kurz auf die Sequenz zu schauen.
Zum Beispiel mit Fragen wie:
- Was hat sich während der Stunde besonders stimmig angefühlt?
- Wo haben Teilnehmer:innen vielleicht Schwierigkeiten gehabt?
- Würde ich den Aufbau beim nächsten Mal verändern?
- Mit der Zeit entsteht dadurch eine persönliche Sammlung von Klassen, Erfahrungen und Ideen.Viele Lehrer:innen merken erst nach einiger Zeit, wie wertvoll es ist, auf frühere Sequenzen zurückblicken zu können.
Unterschied zwischen klassischem Sequenzplaner und Anusara-Sequenzplaner
Der grundlegende Aufbau beider Sequenzplaner ist identisch. Beide Bücher bieten eine klare Struktur, um Yogaklassen vorzubereiten, Sequenzen zu entwickeln und den eigenen Unterricht über längere Zeit zu reflektieren. Der Unterschied liegt in den zusätzlichen Elementen, die speziell für die Planung von Klassen im Anusara-Kontext integriert wurden.
Ob klassischer Sequenzplaner oder Anusara-Version:Die Idee hinter beiden Büchern ist dieselbe. Yogaklassen bewusst zu gestalten statt sie dem Zufall zu überlassen.
Eine gute Sequenz entsteht selten spontan. Sie entwickelt sich aus Erfahrung, Beobachtung und einer klaren Vorbereitung. Der Sequenzplaner soll dabei helfen, genau diesen Prozess zu unterstützen.
Der klassische Sequenzplaner – Flow & Grow
Der Sequenzplaner Flow & Grow richtet sich an Yoga-Lehrer:innen verschiedener Stile. Er eignet sich für Lehrer:innen, die ihre Klassen strukturierter planen möchten – unabhängig davon, ob sie Vinyasa, Hatha, Budokon, funktionales Yoga oder andere bewegungsorientierte Ansätze unterrichten.
Die Templates helfen dabei, den Aufbau einer Yogastunde klar zu strukturieren:
Thema oder Intention der Stunde
Fokus der Praxis
mögliche Peak Pose
Aufbau der Sequenz
Übergänge und Variationen
Notizen und Reflexion
Der Planer ist bewusst offen gehalten, damit er sich an unterschiedliche Unterrichtsstile anpassen lässt. Viele Lehrer:innen nutzen ihn sowohl für die Vorbereitung einzelner Klassen als auch für die langfristige Entwicklung ihrer Unterrichtspraxis.
Der Sequenzplaner für Yogaklassen im Anusara Yogastil
Der zweite Sequenzplaner richtet sich speziell an Lehrer:innen, die im Anusara Yogastil unterrichten oder sich an dessen Struktur orientieren. Im Anusara Yoga spielt die bewusste Struktur einer Klasse eine besonders wichtige Rolle. Yogastunden folgen hier häufig einem klaren Aufbau, der sowohl körperliche als auch thematische Elemente miteinander verbindet.
Der Anusara-Sequenzplaner berücksichtigt deshalb zusätzliche Aspekte, die in der Planung solcher Klassen eine Rolle spielen.
Dazu gehören unter anderem:
die thematische Ausrichtung einer Stunde (Herzthema)
die Integration der Universal Principles of Alignment und den Key Principles
Begriffe aus dem tantrischen, welche der Anusara zu Grunde liegen
Diese zusätzlichen Elemente helfen Lehrer:innen dabei, den typischen Aufbau einer Anusara-Klasse strukturiert vorzubereiten und gleichzeitig Raum für eigene Variationen zu lassen.
Für wen dieser Sequenzplaner gedacht ist
Der Sequenzplaner richtet sich vor allem an Menschen, die Yoga unterrichten oder gerade auf dem Weg dorthin sind. Gerade in den ersten Jahren nach einer Ausbildung verbringen viele Lehrer:innen sehr viel Zeit damit, ihre Klassen vorzubereiten. Man probiert Dinge aus, entwickelt Sequenzen, verwirft Ideen wieder und sucht nach einer Struktur, die wirklich funktioniert. Der Sequenzplaner kann dabei helfen, diesen Prozess übersichtlicher zu gestalten.
Für Yoga-Lehrer:innen am Anfang ihrer Unterrichtspraxis
Viele frisch ausgebildete Lehrer:innen kennen das Gefühl: Man hat unglaublich viel gelernt – Asanas, Ausrichtungsprinzipien, Sequenzen, Philosophie – und plötzlich steht man vor der Aufgabe, daraus eine eigene Yogastunde zu entwickeln. Am Anfang ist das oft überraschend schwierig. Man möchte alles unterbringen, was man gelernt hat. Man hat viele Ideen – aber noch keinen klaren Rahmen, um sie zu sortieren. Der Sequenzplaner kann hier helfen, Struktur in die Planung zu bringen und Yogastunden Schritt für Schritt aufzubauen.
Für Lehrer:innen, die ihre Klassen bewusst weiterentwickeln möchten
Auch mit wachsender Unterrichtserfahrung bleibt Sequenzierung ein spannender Prozess. Viele Lehrer:innen entwickeln über die Jahre ihren eigenen Stil und beginnen, Klassen bewusster zu gestalten:
Welche Bewegungsmuster möchte ich in einer Stunde erkunden?
Wie entwickelt sich die Energie der Praxis?
Wie führe ich Teilnehmer:innen sinnvoll zu einer Peak Pose?
Der Sequenzplaner bietet hier eine Möglichkeit, diese Gedanken festzuhalten und Sequenzen über längere Zeit weiterzuentwickeln.
Für Lehrer:innen, die Struktur mögen – ohne starr zu werden
Nicht jede Lehrerin arbeitet gerne mit detaillierten Sequenzen. Manche unterrichten sehr intuitiv und lassen Stunden stark aus dem Moment entstehen. Der Sequenzplaner ist deshalb nicht als starres Skript gedacht. Er ist eher eine Art Denkwerkzeug. Eine Struktur, die dabei hilft, Ideen zu sortieren, Klassen zu durchdenken und die eigene Unterrichtspraxis bewusster zu gestalten. Viele Lehrer:innen nutzen ihn deshalb nicht nur vor der Stunde, sondern auch danach – als kurze Reflexion über das, was funktioniert hat und was man beim nächsten Mal vielleicht anders machen würde.
Auch für Yoga-Ausbildungen geeignet
Der Sequenzplaner kann auch in Yoga-Ausbildungen oder Weiterbildungen eingesetzt werden. Gerade wenn angehende Lehrer:innen beginnen, ihre ersten Klassen zu planen, ist es hilfreich, eine klare Struktur zur Hand zu haben. Die Templates bieten eine einfache Möglichkeit, Sequenzen systematisch zu entwickeln und verschiedene Stundenformate auszuprobieren.
Wie ich persönlich Yogastunden strukturiere
Über die Jahre hat sich meine Art, Yogastunden zu planen, immer wieder verändert. Am Anfang orientiert man sich sehr stark an dem, was man in Ausbildungen gelernt hat. Man folgt bestimmten Schemata, versucht alle Elemente korrekt unterzubringen und plant teilweise sehr detaillierte Sequenzen. Mit wachsender Erfahrung wird vieles einfacher.
Man beginnt zu verstehen, wie sich eine Stunde entwickeln kann, ohne dass sie überladen wirkt. Man erkennt schneller, welche Asanas wirklich zum Thema passen und welche eigentlich nur aus Gewohnheit auftauchen. Trotzdem plane ich meine Klassen bis heute. Nicht, weil ich während der Stunde an einem Skript festhalte – sondern weil mir diese Vorbereitung hilft, eine klare Struktur zu entwickeln.
Eine Yogastunde braucht einen roten Faden
Für mich beginnt jede Klasse mit einer einfachen Frage: Worum soll es in dieser Stunde gehen?
Manchmal ist es ein Bewegungsmuster. Manchmal ein bestimmter Bereich des Körpers. Manchmal auch eine Haltung oder ein philosophischer Gedanke. Dieses Thema bildet den roten Faden der Stunde. Von dort aus entwickelt sich die Sequenz Schritt für Schritt.
Die Idee einer Peak Pose
Viele Yogaklassen arbeiten mit einer sogenannten Peak Pose. Damit ist eine Haltung gemeint, auf die sich die Praxis im Laufe der Stunde vorbereitet. Das bedeutet nicht, dass jede Klasse spektakulär oder akrobatisch sein muss. Eine Peak Pose kann auch eine relativ einfache Haltung sein. Entscheidend ist, dass die Sequenz logisch darauf hinarbeitet.
Mobilisationen bereiten bestimmte Gelenke vor. Kräftigende Übungen aktivieren relevante Muskelgruppen. Vorbereitende Asanas führen schrittweise zu der Haltung, die den Höhepunkt der Praxis bildet. Für Teilnehmer:innen wird dadurch oft klarer, warum bestimmte Übungen in einer bestimmten Reihenfolge stattfinden.
Struktur statt Zufall
Eine gut aufgebaute Yogastunde wirkt von außen oft sehr selbstverständlich. In Wirklichkeit steckt dahinter meistens eine klare Struktur. Typischerweise entwickle ich eine Stunde über verschiedene Phasen:
Ankommen (Zentrierung) und erste Mobilisation
Aufbau von Wärme und Aktivierung
vorbereitende Sequenzen
Arbeit mit einer Peak Pose oder einem Schwerpunkt
Integration und Ausgleich
Abschluss der Praxis
Diese Struktur ist natürlich kein starres System. Aber sie hilft dabei, dass eine Stunde sich organisch entwickelt und nicht wie eine zufällige Sammlung von Asanas wirkt.
Genau hier setzt der Sequenzplaner an
Der Sequenzplaner ist genau für diesen Prozess gedacht. Er hilft dabei, Gedanken zu ordnen, Sequenzen zu entwickeln und Klassen so vorzubereiten, dass sie eine klare Struktur bekommen. Viele Lehrer:innen nutzen ihn zunächst sehr detailliert – gerade in den ersten Jahren nach ihrer Ausbildung. Mit wachsender Erfahrung wird die Planung oft schneller und intuitiver. Aber selbst dann bleibt es hilfreich, eine Struktur zu haben, in der man Ideen festhalten und Sequenzen dokumentieren kann.
Ein Blick in den Sequenzplaner
Die Sequenzplaner sind so aufgebaut, dass sie sowohl als Orientierung als auch als praktisches Arbeitswerkzeug genutzt werden können. Der Einführungsteil erinnert an grundlegende Prinzipien der Klassenplanung und hilft dabei, den Aufbau einer Yogastunde noch einmal klar vor Augen zu haben. Im anschließenden Planungsteil können Yogastunden Schritt für Schritt vorbereitet werden. Die Templates unterstützen dabei, wichtige Elemente einer Klasse übersichtlich festzuhalten:
Thema oder Intention der Stunde
Fokus der Praxis
mögliche Peak Pose
Aufbau der Sequenz
Übergänge und Variationen
persönliche Notizen oder Reflexionen
Mit der Zeit entsteht dadurch eine Sammlung eigener Klassen und Sequenzen, auf die man jederzeit zurückgreifen kann.
Viele Lehrer:innen merken erst nach einiger Zeit, wie hilfreich es ist, frühere Stunden noch einmal anschauen zu können – um Ideen wieder aufzugreifen oder Sequenzen weiterzuentwickeln.
Die Sequenzplaner kaufen
Flow & Grow – Yogaklasse Sequenzplaner
Dieser Sequenzplaner richtet sich an Yoga-Lehrer:innen verschiedenster Stile, die ihre Klassen strukturiert vorbereiten und dokumentieren möchten.
Er bietet eine klare Vorlage für die Planung von Yogastunden und eignet sich sowohl für Lehrer:innen am Anfang ihrer Unterrichtspraxis als auch für erfahrene Lehrer:innen, die ihre Sequenzen bewusst weiterentwickeln möchten.
Sequenzplaner für Yogaklassen im Anusara Yogastil
Diese Version des Sequenzplaners richtet sich speziell an Lehrer:innen, die im Anusara Yogastil unterrichten oder ihre Klassen nach einer ähnlichen Struktur planen.
Neben den allgemeinen Elementen der Klassenplanung berücksichtigt dieser Planer auch zusätzliche Aspekte, die in der Vorbereitung von Anusara-Klassen eine Rolle spielen – zum Beispiel die Integration von thematischem Fokus und Ausrichtungsprinzipien.

